
Samantha Liez, Praktikumsberuf: Floristin |
Praktikum 2007 – Und bald schon flügge ? Viele Jugendliche, und dies weiß jedermann, beginnen ab einem gewissen Alter in der Schule heftigst gegen jeden und alles zu protestieren. Dies gilt insbesondere für solch nichtige Kleinigkeiten wie Arbeiten und Tests, Hausaufgaben, das tägliche Lernen und Üben der verschiedensten Fertigkeiten, das frühe Aufstehen und vor allem das pünktliche Ankommen an der geliebten Bildungsstätte – kurz: Alles scheint zu viel und das Interesse an den so hoch hängenden Früchten der Bildung erlahmt zusehends. Doch das Leben hält seine Wendungen bereit und bald gelangt so mancher zu der Erkenntnis: Mit dem Lernen ist es wie mit dem Leben und umgekehrt – man braucht dazu die richtige Einstellung und eine ausgewogene Mischung aus Verstand, Herz und Hand! Dies Wissen im Gepäck und mit vielen guten Wünschen versehen, verabschieden sich am 5.3.07 glückliche, erwartungsvolle Schüler und Schülerinnen von ihrem heimatlichen Hort, der Regionalen Schule Hahnstätten, um ihre ersten Schritte in das Leben, in den Beruf und in die Selbständigkeit zu wagen und so ganz nebenbei dem täglichen Trott und Einerlei des schulischen Daseins zu entfliehen. Drei Wochen in den verschiedensten Berufen seinen Mann oder seine Frau stehen! Drei Wochen Bäcker, Floristin, Kfz-Mechatroniker, Anwaltsfachangestellte, Erzieherin, Haustechniker, Tierarzthelferin, Koch, Bürokauffrau, Forstwirt, Arzthelferin und was sonst noch alles die heimische Region an Schmankerln zu bieten hat. Drei Wochen, die sich in vielem von der Schule und dem häuslichen Umfeld unterscheiden und dennoch reichlich Ähnlichkeiten aufweisen. Schließlich – Eltern, Lehrer und Schule liegen vielleicht mit ihren Erwartungen doch nicht so ganz daneben; und Arbeitgeber müssen es ja schließlich wissen, was den guten Ton in der Arbeitswelt ausmacht: So stehen auch heute noch die guten Werte unserer Altvorderen, wie Pünktlichkeit, höfliches Benehmen, Eifer und Beständigkeit, Interesse am Beruf, Selbständigkeit bei der Arbeit, um nur einiges zu nennen, hoch im Kurs. Mit der Präsentation der Praktikumsergebnisse der achten Klassen am Donnerstag, 19.04.2007 durften Eltern und Interessierte Einblicke in das fleißige Schaffen unserer Berufsausflügler nehmen und feststellen: Fast alle der Jugendlichen haben die erste Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Gerhardt und einem Schülermoderatorenteam, konnte dem interessierten Publikum am Abend ein reichhaltiges Potpourri an Berufen überzeugend präsentiert werden. Schülerinnen und Schüler standen darüber hinaus jederzeit bereit, Fragen zu beantworten, Sachverhalte zu klären und bei Bedarf dieses oder jenes zu demonstrieren. Die Stehtische luden zum Verweilen und zum Gespräch ein; heiße Brezeln und kühle Getränke sorgten für das Weitere. Wie steht es aber mit den ganz persönlichen Befindlichkeiten unserer anvertrauten Jugend? Hier einige Auszüge im Originalverlaut (gekürzt): L. ,,In meinem Praktikum durfte ich sehr viel machen, wie z.B. Pausen, wann und wie ich wollte. ( . . . ) Ja, diesen Beruf würde ich gerne später ausüben, da er mir sehr zuspricht.“ L. ,,Ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht, sondern nur Positives; ich wurde gelobt. ( . . . ) Ich würde den Beruf ausüben wollen, weil er mir Spaß macht.“ S. ,,Es hat mir keinen Spaß gemacht, da es mir schwer fiel, mich so lange zu konzentrieren. ( . . . ) (I)ich möchte erst mal noch ein paar Berufe ausprobieren.“ N.,,Meine positiven Erfahrungen waren, dass es Spaß gemacht hat und alle freundlich zu mir waren. Ich habe viel dazu gelernt ( . . . . ), ich würde diesen Beruf jederzeit ausüben wollen.“ C. ,, Mir hat eigentlich das Arbeiten Spaß gemacht und das einzige, was nicht so gut war, war der strenge Chef. Der war aber eigentlich in Ordnung. Ich würde diesen Beruf jederzeit ergreifen, wenn ich die Chance dazu hätte.“
So bleibt zum Schluss eines durchweg gelungenen Praktikums zu wünschen, dass jenen, die wirklich wollen, auch die Chance geboten wird.
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Die Moderatoren: Eric Busch, 8a, Maximilian Linke, 8d und Raoul Böhnke, 8b
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Nathalie Knaak, 8c, Praktikumsberuf: Textilverkäuferin | |
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Natascha Krekel, 8c, Praktikumsberuf: Rechtsanwaltsgehilfin | Isabella Kilian, 8d, Praktikumsberuf: Fachverkäuferin für Lebensmittel |
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Jonathan Haas, 8d, Praktikumsberuf: KFZ-Mechatroniker | |
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| Eric Busch, 8a, Praktikumsberuf: Krankenpfleger | |
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Atessa Vogt, Saskia Hess, Michelle Nothdurft, Naomi Staller, alle 8b, Praktikumsberuf: Bankkauffrau | |
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