Besuch im ersten mathematischen Mitmachmuseum Deutschlands
Einen Unterrichtstag der besonderen Art erlebten die Fünftklässler der Regionalen Schule Hahnstätten mit ihrer Mathematiklehrerin Ursula Fischer-Schroetter im Mathematikum in Gießen. An über 100 verschiedenen mathematischen Experimenten konnten sie hier ihre eigenen Erfahrungen sammeln - mit Formeln und Gleichungen wurden sie nicht konfrontiert.
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| Bei Knobel- und Denkspielen sowie Puzzeln und Spiegel-Exponaten wurden die Fähigkeiten auf ganz andere Weise erprobt. Sogar Komponieren wie das Genie Mozart war möglich: Im musikalischen Würfelspiel werden 176 Takte durch Würfeln neu angeordnet und so entsteht ein neues, einmaliges Musikstück. Ein echte Herausforderung für die Jungen war das Brückenbauen ohne Nägel, Klebstoff oder Fäden. Dank einer Zeichnung von Leonardo da Vinci wurde diese Aufgabe nach einigen Versuchen bewerkstelligt. Das Universalgenie entwarf die "Leonardo-Brücke" bereits 1483, weil man mit solch einer leicht transportablen Konstruktion "Feinde verfolgen oder in die Flucht schlagen kann".
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| Ein magischer Anziehungspunkt für Jungen und Mädchen war der Seifentunnel. Über einen Seilzug, der an einem Metallgestell befestigt ist, kann ein Ring nach oben gezogen werden. So wird ein fast zwei Meter hoher Seifenhauttunnel erzeugt. Der Vormittag im Mitmachmuseum machte sichtlich Spaß, denn so mancher verabschiedete sich bei den hilfsbereiten Studenten mit dem Versprechen bald wiederzukommen.
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| Bericht in der Rhein-Lahn-Zeitung am 18.1.2006 |
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| Bericht im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Hahnstätten am 19.01.2006 |
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