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Projekttag zur
Gewaltprävention in der
Klasse 7a

 

Liebe Gäste unserer Homepage,

sollte Sie einmal ein etwas verrückter und seltsam anmutender Professor mit Filzpantoffeln, dicker Hornbrille, wuseligem Haar und verwaschenem Kittel zufällig auf der Hauptstraße in Hahnstätten ansprechen und Sie fragen, ob Sie jemals etwas von Gewaltprävention, Reflexion, Sensibilisierung und anderen ähnlichen sprachlichen Exoten gehört hätten, dann antworten Sie ihm bitte nicht, dass  die Reflektoren am Fahrrad Ihrer kleinen Tochter erst vorigen Monat angebracht wurden und auch nicht, dass die letzte echte Sensation schon eine geraume Weile zurückliegt – es muss wohl am Hahnstätter Markt gewesen sein.

 

Unser Team ausgewählter Berichterstatter (7a) empfiehlt Ihnen, in Ruhe unsere Seite mit exklusiven Hintergründen, Stimmungsbildern und Enthüllungen, aber auch kritischen Kommentaren, zum Gewaltpräventionstag, am Freitag den 18.11.2005 in Wort und Bild zu genießen. Schauen Sie einfach mal rein – wir laden Sie ein.

 

 

 

Marc – Ich habe mich bei dem Spiel ,,Komm mit – Ich habe Angst" manchmal unterlegen gefühlt. Und bei dem Spiel, wo wir die Augen zuhatten und geschubst wurden, da hatte man auch ein ganz komisches Gefühl. Denn da wusste man nicht, von wo und wann und wie doll man geschubst wurde. Das letzte Spiel fand ich für die Klassengemeinschaft gut, das ,,Elefant und Jäger – Spiel"; dort konnte man sehen, ob es eine Klassengemeinschaft gibt oder nicht.

 

 

Oliver – Mir hat an diesem Freitag gefallen, dass es unserer Klasse in der Gemeinschaft viel geholfen hat. Vor allem das Spiel ,,Wolf und Schaf" hat gezeigt, dass unsere Klasse sich auch gegenseitig gut helfen konnte. Als wir Fragen gestellt bekommen hatten, konnte jeder zeigen, dass er eine andere Meinung hatte und sich gegen die Klasse stellen konnte. Als wir ,,Elefantenjäger" spielten, konnte man wieder gut sehen, wie die Klasse zusammenhielt. Und als wir uns einen Partner suchten und ,,Komm mit – Ich will nicht" spielten, konnte jeder zeigen, wie er sich gegen andere Personen verhalten würde.  (. . .) Außerdem fand ich es gut, dass wir nach jedem Spiel über alle geredet hatten.

 

 

Madeleine – Am Freitag, den 18.11.2005 hatten wir einen Gewaltpräventionstag mit Frau Bender und Herrn Härtel. Es war sehr überraschend, die Meinungen der anderen Mitschüler kennen zu lernen. Durch die spielerischen Sachen, die wir gemacht hatten, hat es, so denke ich, allen Spaß gemacht. Da wir die ganze Zeit was zu tun hatten, kam keiner auf die Idee zu stören oder irgend welchen Unsinn anzustellen. Das einzige, was ich nicht so toll fand, war, dass wir keine geregelten Pausen hatten. Am schönsten war immer noch, dass unsere Klasse richtig zusammenhalten kann. Was mit aber noch besser gefallen würde wäre, wenn unsere Klasse das nicht nur im Spielerischen machen würde sondern auch, wenn es hart auf hart kommt. Aber nicht nur wir hatten Spaß gehabt, auch Frau Bender und Herr Härtel. Das war ein unvergesslicher Tag mit einem spielerischen Lernen.

 

 

Nikki – Es hat mir sehr gut gefallen, weil die Klasse zusammengearbeitet hat, z. B. bei dem Spiel ,,Wolf und Lamm". Keiner der Klasse wollte, dass der Schüler oder die Schülerin,  der / die den Wolf spielte, das Lamm aus der großen Herde bekam (alle anderen Schüler). Nur einmal ist es einem der Wölfe gelungen, ein Lamm zu fressen. Das finde ich, hat die Klassengemeinschaft ein bisschen verbessert. Oder auch, wo wir die Gruppen gebildet hatten und die vier Leute, die ausgeschlossen wurden ( 4 Mädchen) sollten keine Gelegenheit bekommen sich anzuschließen. Oder die Sache mit der Tüte Süßigkeiten sollte einen Konflikt ergeben, da Herr Härtel manchen Kindern ein Bonbon gab und den meisten nicht. Aber es ist fast keiner auf den provozierten Konflikt eingegangen. Ich finde, es war ein cooler Tag, weil es die Klassengemeinschaft viele Schritte weiter gebracht hat; das heißt sie, also die Klassengemeinschaft, hat sich verbessert.

 

 

N. – Freitag, der Tag war sehr gut. Wir hatten viele Spiele und haben Fragen beantwortet. Am besten war, dass wir nach den Spielen in einem großen Sitzkreis darüber gesprochen haben, so konnten einige Leute noch Fragen stellen und beantwortet bekommen. Wir haben uns auf unsere Gefühle verlassen und manche hatten dabei nicht so gute Gefühle aber es ging bei fast allen. Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

 

 

Lara – Am 18.11.05 war für uns, die Klasse 7a, ein Tag zur Gewalt. Zwei Lehrer (Frau Bender u. Herr Härtel) bereiteten für uns einen Tag vor, der uns zeigte, dass wir zusammenhalten können und wie weit wir in Beziehung Gewalt gehen dürfen. Am Anfang dachten wir, dass die uns zutexten mit dummen Fragen bombardieren würden und als die uns auch noch was von Spielen erzählten, war alles aus. Aber falsch gedacht: Die Spiele waren richtig cool und haben Spaß gemacht. Jedem hat der Tag gefallen und alle haben mitgemacht. Wir haben uns nach jedem Spiel in einen Kreis gesetzt und darüber geredet. ( . . . ) Am Ende des Tages bekamen wir alle ein runden Sticker, den wir auf eine Skala kleben mussten, diese Skala zeigte an, wie uns der Tag gefallen hatte und keiner hatte seinen Sticker bei schlecht stehen.

 

 

J. – Über unsere Klasse ! Mir hat das sehr gut gefallen. Wir waren eine tolle Klassengemeinschaft. Bei dem letzten Spiel waren wir alle die Besten. Alle haben alles mitgemacht. Keiner hat gesagt, er habe keinen Bock mehr. Das wir danach darüber reden konnten, das fand ich gut. Wenn jemand eine Frage hatte, hat er sie von einem Mitschüler erklärt bekommen. Alle konnten ihre Meinung sagen und auch erklären.

 

 

L. – Neben einer tollen Klasse gab es auch ein Klassefrühstück – Der Klassenelternsprecherin und ihrer Crew von allen ein herzliches Dankeschön.

 

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