
Großer Auftritt am Ende der Schullaufbahn
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse stehen in ihrem Abschlussjahr an der Regionalen Schule Hahnstätten noch einmal vor einer besonderen Herausforderung. Im Laufe des Schuljahres müssen sie eine schriftliche Facharbeit zu einem frei gewählten Thema anfertigen. Diese Arbeit wird nach festgelegten Kriterien bewertet und muss mindestens 15 Seiten umfassen. Die meisten Arbeiten werden durch einen praktischen Teil ergänzt. Dies kann ein Interview mit Experten sein, ein Vortrag in der eigenen oder einer fremden Klasse, eine Führung oder eine Plakatausstellung. In diesem Schuljahr wurde den Lehrkräften wieder eine bunte Palette an unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Deutsch und Fremdsprachen zur Beurteilung vorgelegt. Besonders Mutige unter den Zehntklässern präsentierten ihre Arbeit vor einem großen Publikum im Atrium der Schule. Schülersprecher Stefan Schmieder moderierte souverän und witzig die gut besuchte Abendveranstaltung.
Insgesamt fiel auf, dass die jungen Referenten sehr selbstbewusst auf die Bühne traten und ihre hervorragend vorbereiteten Themen ruhig und sicher vortrugen. Sie zeigten damit eine Kompetenz, die man sich nicht von heute auf morgen aneignen kann, sondern die durch fundierte schulische Arbeit im Laufe der Schuljahre angelegt wurde.
Natascha Stutzer hatte den Frankfurter Flughafen unter die Lupe genommen und berichtete über die Terminals 1 und 2. Für das Publikum war es dabei besonders interessant, Informationen über den geplanten Bau des Terminals 3 zu erhalten, die dem breiten Publikum normalerweise so nicht zugänglich sind.
Christian Lischka informierte die Abendgesellschaft mit einem bebilderten Powerpoint-Vortrag über historische und aktuelle Zusammenhänge von Bau und Abwurf der Atombombe.
Karen Schleppy hatte mit dem Tatsachenroman „Die weiße Massai“ ein literarisches Thema erarbeitet. Ein Highlight ihres Vortrags waren ihre durch zahlreiche Bilder veranschaulichten Ausführungen über die Kultur der Massai.
Ebenfalls literarischen Hintergrund hatte die Präsentation von Phoebe Scheid, die über die Schriftstellerin Astrid Lindgren referierte. Phoebe Scheid erläuterte in ihrem Vortrag viele Facetten der beliebten Schriftstellerin, die den Zuhörern bis dahin sicher unbekannt waren. Die Schülerin arbeitete heraus, dass Astrid Lindgren nicht auf ihr Pipi-Langstrumpf- Image reduziert werden kann, sondern eine ernstzunehmende Literatin mit politischem Hintergrund war.
Mit einem Rollenspiel aus der Arztpraxis erheiterte ein Schüler als Dr. David Hoffmann das Publikum. Verschiedene Patienten suchten seinen Rat und bekamen fachmännische Auskunft über verschiedene Themenbereiche des menschlichen Blutes.
Das Publikum konnte sich während der Pause an einem appetitlich angerichteten kalten Büffet bedienen, welches von Schülerinnen und Schülern des Wahlpflichtfaches Sozialpädagogik zubereitet worden war.
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| Eine völlig andere Art der Präsentation bot Ann-Kathrin Dietrich, die in ihrer Facharbeit Theodor Storms Novelle "Der Schimmelreiter" untersucht hatte. Sie hatte für das interessierte Publikum Plakate zum Thema Deichbau angefertigt. Ihr selbstgebautes Modell eines Deiches will sie der Schule für Demonstrationszwecke zur Verfügung stellen. Zuvor hatte sie, sozusagen als Expertin, im Unterricht einer 6. Klasse mitgewirkt, als diese sich gerade mit dem Thema Nordsee und Küstenschutz beschäftigte.
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| Ein besonderes Event für die gesamte Klasse 10 bot Lisa Rauners praktischer Teil ihrer Facharbeit, denn sie lud alle Mitschülerinnen und Mitschüler nach Holzheim ein und hatte dort eine informative Führung durch die Gemeinde und Gemarkung vorbereitet. |
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| Gemütlicher Abschluss in einer Holzheimer Gastwirtschaft! |
| 09.06.2008 |