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Presseartikel

„Europa“ – ein Projekt der 10. Klasse der Regionalen Schule Hahnstätten

 

Herausforderung Europa – dies ist ein Themenbereich des Faches Gesellschaftslehre, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler im 10. Schuljahr der Regionalen Schule Hahnstätten mehrere Wochen auseinandersetzten.

Zunächst hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, eine Reise durch Europa zu entwickeln und zu präsentieren.

 

 

 

In einem zweiten Schritt beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der politischen Gliederung Europas. Ausführlich informierten sie sich über die Geschichte der Europäischen Union. Wie entstand die Europäische Union überhaupt? Aus welchem Grund waren Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg bereit, auf verschiedenen Ebenen zusammenzuarbeiten?

Wer kann besser auf diese Fragen antworten als eine Person, die die Anfänge der Europäischen Union miterlebte und selbst aktiv den europäischen Entwicklungsprozess begleitete und noch heute unterstützt. Auf Einladung der Klasse 10 besuchte Manfred Däuwel, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der EUROPA-Union, Landesverband Rheinland-Pfalz, die Schülerinnen und Schüler in ihrem Unterricht.

 

 

Er schilderte eindrucksvoll die Situation Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Menschen lebten zwischen Hoffnung und Angst. Wie sollte es weiter gehen in Europa? Die Besatzungsmächte hatten unterschiedliche Vorstellungen von der Entwicklung Deutschlands und auch Europas. Mit seiner Rede am 09.05.1946 in Zürich setzte Winston Churchill, der damalige Premierminister von Großbritannien ein erstes Signal und gab den Menschen Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden in Freiheit. Er rief darin auf, ein gemeinsames Europa entstehen zu lassen und als ersten Schritt forderte er eine Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich.

Am 09.Mai 1950 legte Robert Schumann, französischer Außenminister, einen Plan vor, der den Anstoß gab zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft.

Mit vielen weiteren interessanten Details zur Entstehung der Europäischen Union konnte Manfred Däuwel aufwarten. Durch sein engagiertes Eintreten für die Belange eines gemeinsamen Europas machte er den Schülerinnen und Schülern klar, wie wichtig der Fortbestand und die Weiterentwicklung der Europäischen Union sind.

Wie aber funktioniert die Europäische Union? Die Teilnahme der Klasse 10 am Europäischen Frühling 2006 – initiiert und unterstützt durch die Europäische Kommission, erwies sich hier als sehr hilfreich.

In dem interaktiven Rollenspiel „Entscheidet für Europa“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Auswirkungen sie auf das Leben der Europabürger haben. Die Schülerinnen und Schüler lernten die europäischen Institutionen, ihre Rolle und Aufgabenbereiche kennen. Sie übernahmen die Rolle von Kommissaren, Parlamentariern und Ministern und lernten zu argumentieren, anderen zuzuhören und andere Meinungen zu respektieren und ebenso wie man zu einer gemeinsamen Einigung gelangt.

In ihrem Entscheidungsprozess beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunktthema „Drogen“ und entwickelten ein Präventionskonzept.

 

Schülerinnen schlüpften in die Rolle von Ministerinnen, beratschlagten und trafen Entscheidungen.

 

In ihrer Rolle als Abgeordnete des Parlaments wurden die verschiedensten Vorschläge diskutiert und sich zu einer Entscheidung durchgerungen.

 

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler nun ausführlich über Europa informiert hatten, waren sie recht neugierig, einmal zu erfahren, was ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aus den Klassen 5 – 9 so über Europa wissen.

Es wurde ein Fragebogen entwickelt, dann wurden in einzelnen Klassen Befragungen durchgeführt und anschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet.

 

 

Was weißt du über Europa?

 

1.                   Was ist Europa?           a) ein Land       b) ein Kontinent                        c) eine Stadt

 

2.                   Welches europäische Land hat die meisten Einwohner?
a) Frankreich     b) Österreich     c) Deutschland             d) Spanien

 

3.                   Welche Länder nennt man Benelux-Länder?
a) Belgien, Niederland, Luxemburg
b) Österreich, Schweiz, Ungarn
c) Norwegen, Finnland, Schweden

 

4.                   Nenne  die Hauptstädte von
a) Frankreich     b) Spanien        c) Finnland       d) Ungarn

 

5.                   Welcher Fluss ist der längste Fluss in Europa?
a) Donau          b) Rhein           c) Wolga

 

6.                   Wie heißt der höchste Berg Europas?
a) Zugspitze                 b) Mount Everest          c) Mont Blanc

 

7.                   Nenne zwei skandinavische Länder

 

8.                   Nenne 4 Nachbarländer von Deutschland

 

9.                   Durch welches Land fließt der Po?

 

10.               Welches Land hat die Form eines Stiefels?

 

11.               Was bedeutet die Abkürzung EU?

 

12.               Wie viele Mitgliedstaaten hat die EU?
a)         16        b)         25        c) 30                d)         100

 

13.               Welche Länder gehören zur EU?
a) Spanien, Deutschland, Frankreich
b) Norwegen, Schweiz, Türkei
c) USA, Ägypten, Russland

 

14.               Wie viele Sterne sind auf der europäischen Flagge?
a)         10                    b) 12                c)         20                    d)         25

 

15.               Welche Hintergrundfarbe hat die europäische Flagge?
a) gelb             b) rot                c) blau

 

16.               Seit wann bezahlt man in einigen Ländern der EU mit dem Euro?
a) 1995             b)         1999                 c)         2001                 d)         2002

 

17.               Wie viele Länder haben den Euro als Zahlungsmittel?
a)         8          b)         12                    c)         25

 

18.               Welches Land bezahlt nicht mit dem Euro?
a) Großbritannien          b) Frankreich     c) Finnland       d) Italien

 

19.               Wo ist der Sitz des Europäischen Parlamentes?
a) London                    b) Straßburg                 c) Amsterdam

 

20.               Welche europäische Institution hat in Frankfurt ihren Sitz?
a) Europäischer Gerichtshof                 b) Europäischer Rat      c) Europäische Zentralbank

Die Auswertung ergab für alle befragten Schülerinnen und Schüler folgendes Ergebnis:

 

Frage

richtige Angaben

1

82 %

2

21 %

3

72 %

4

60 %

5

21 %

6

47 %

7

40 %

8

67 %

9

41 %

10

83 %

11

63 %

12

49 %

13

90 %

14

57 %

15

73 %

16

34 %

17

55 %

18

74 %

19

50 %

20

45 %

 

 

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