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Bericht über die Abschlussfahrt der Kl. 9b

 

Am Montag, dem 29. Mai 2006, trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b um 08.00 Uhr am Bf. in Limburg, um die Abschlussfahrt zum Bodensee anzutreten. Über Frankfurt/M., Darmstadt, Karlsruhe und Offenburg ging es nach Singen am Hohentwiel. Natürlich litten insbesondere die „Damen“ der Klasse beim Gang zur Jugendherberge unter ihren zu großen Koffern, angefüllt mit den notwendigsten Körperpflegemitteln. Dass in Singen die Maggiwürze hergestellt wird, konnte jeder mit der Nase wahrnehmen.

 

Der Rest des ersten Tages war angefüllt mit dem Beziehen der Zimmer, dem Einräumen der Schränke und dem Erkunden der 25000 Einwohner zählenden bodenseenahen Stadt Singen.

In der ersten Nacht kamen Frau Scheffler, die als Begleitperson den Klassenleiter, Herrn May, unterstützte, natürlich kaum zum Schlafen.

 

Der Dienstag war für Friedrichshafen am Bodensee vorgesehen. Mit der Bahn fuhren wir am Bodensee entlang in die Zeppelinstadt. Bis zum Seebahnhof in Friedrichshafen konnten wir im Zug sitzen bleiben. Im selben Gebäude befindet sich das Zeppelin-Museum. In ihm ist die Entwicklung der Luftschifffahrt, begründet, vom Grafen Zeppelin, sehr gut zu verfolgen. Sogar das Originalteil eines Luftschiffes kann man durchschreiten.

 

 

 

Eine Fahrt in die Schweiz – die Grenze befindet sich nur 15 km von Singen entfernt – stand  Mittwoch auf dem Programm. Mit dem Zug fuhr die Klasse bis Schaffhausen. Nach einem kurzen Umsteigeaufenthalt ging es weiter zum Rheinfall. Über eine Felssperre von 21 m fällt der Rhein mit lautem Getöse. Da zu diesem Zeitpunkt der Rheinpegel recht hoch war, schäumten die 650 m³, die pro Sekunde nach unten stürzten, gewaltig. Von einer Aussichtsplattform war das Naturschauspiel hautnah und ein bisschen nass zu erleben.

 

 

 

Nach dem Aufstehen am Donnerstag lud das Wetter nicht gerade zu Aktivitäten außerhalb geschlossener Räume ein. Der Himmel war grau und Wolken verhangen, Regen prasselte gegen die Fenster. Trotzdem machten sich 18 müde Hahnstätter auf den Weg, den Hausberg von Singen, den Hohentwiel, zu erklimmen. Mit Herrn May gelangte die Jungengruppe, die fluchte und schimpfte wegen des steilen Anstieges, in überschaubarer Zeit auf den Gipfel zur ehemaligen Festung Hohentwiel.

 

 

Zur allgemeinen Überraschung schafften es die „Damen“ doch noch, wenn auch mit erheblicher Verspätung, die Berghöhe zu erreichen. Bei gutem Wetter wäre ein Ausblick bis Konstanz (30 km Entfernung) möglich gewesen. Die Wolken gestatteten dies aber nicht. Konstanz, die größte Stadt am Bodensee, bildete nachmittags den Abschluss der Klassenfahrt. Leider regnete es ohne Unterbrechung, so dass die wunderschöne Stadt nicht angemessen genossen werden konnte. Die Schüler gaben ihr Taschengeld bei MacDonald  aus, Herr May und Frau Scheffler genossen das vornehme 4-Sterne-Restaurant im Insel-Hotel.

 

Am Freitag, dem 02. Juni 2006, hieß es Abschied nehmen. Über Stuttgart, Heidelberg und Frankfurt führte der Rückweg nach Limburg, wo die Abschlussfahrt gegen 16.00 Uhr in Ende fand.

 

 

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