50. Vorlese-Wettbewerb

14. Februar 2009

 

Denia Gilberg gewinnt Kreisentscheid im Rhein-Lahn-Kreis!

Wir sind stolz auf dich, Denia!

 

Denias Bericht über den Vorlese-Wettbewerb

Auf der Fahrt zum Rathaus in Bad Ems war ich noch nicht sehr nervös. Doch als ich dann vor dieser riesengroßen Eingangstür stand, hatte ich schon ein bisschen Bauchkribbeln. Dann warteten wir auch noch eine halbe Stunde bis es endlich um 14.00 Uhr anfing. Ich musste als dritte aus meinem selbst gewählten Buch "Die kleine Zauberfee" vorlesen. Doch bevor ich vorlas musste ich mich vorstellen. Doch dann vergaß ich beinahe den Titel, die Autorin und den den Inhalt zu nennen. Und das vor lauter Nervosität! Aber dann lief eigentlich alles wie geschmiert, meinten meine Eltern. Ich war trotzdem unzufrieden mit mir.

Nach einer kleinen Pause las jeder von uns einen unbekannten Text. Als ich nach etwas längerer zeit dran war, habe ich mich während des Vorlesens ein paar Mal versprochen. Und als ich mich dann drei Mal verlesen hatte dachte ich: Jetzt ist alles vorbei!

Meine Mama und mein Papa versuchten immer noch, mir gut zuzureden. Aber ich war so enttäuscht von mir, dass ich mich auch nicht von meinen Eltern aufmuntern lies.

Als dann die Veranstalter die Gewinner bekannt gaben, war ich immer noch der festen Überzeugung, dass ich nicht gewonnen hatte.

Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich nicht wahrgenommen hatte, dass ich eine der Siegerinnen war. Als ich total bedrückt meiner Mama in die Arme lief, sagte sie zu mir: "Herzlichen Glückwunsch, du hast gewonnen!"

Als ich das hörte, fiel mir ein richtig großer Stein vom Herzen.

Schließlich kam ich nach Hause und jeder gratulierte mir. Ich merkte selber, wie meine Augen so wie zwei kleine Sternchen vor lauter Ehre funkelten.

Plötzlich rief dann auch noch meine Klassenlehrerin, Frau Bender, an. Da platzte ich bald vor lauter Ehre. Dann rief ich auch noch mal meinen Papi an, um zu sagen, dass sogar Frau Bender mich angerufen hatte. Mein Papi sagte mir noch am Telefon, dass ich vor Freude nur noch am Quietschen war.

 

17.02.2009 Denia Gilberg, 6a