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Aktionstag zur Gewaltprävention an der Realschule plus HahnstättenAn 24. Januar 2012 in der 7a
An der Realschule plus Hahnstätten steht ab Klasse 5 das Fach Kompetenztraining auf dem Stundenplan. In diesem Unterricht erlernen die Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten, die sie in der jeweiligen Altersstufe zunächst für die Bewältigung ihres schulischen Alltags benötigen. Stehen im 5. Schuljahr noch Lernstrategien und die Stärkung der Klassengemeinschaft auf dem Lehrplan, beginnt bereits im 6. Schuljahr eine frühzeitige Berufswegeplanung mit Betriebsbesichtigungen und Berufserkundungen. Im 7. Schuljahr wird dieses Programm ergänzt durch Bausteine der Gewaltprävention. In diesem Zusammenhang veranstaltet die Schule mit den Jugendlichen einen Projekttag zur Konfliktbewältigung. Mit verschiedenen Arbeitstechniken und angeleiteten Übungen werden Konfliktlösemöglichkeiten trainiert, in Rollenspielen wird Gruppenverhalten analysiert und ein alternatives Verhaltensrepertoire gefördert.
Die Schule verspricht sich von diesem Projekttag, für den das Kollegium der Realschule plus durch einen Polizeibeamten und einen Pädagogen eigens geschult wurde, dass den Schülerinnen und Schülern positive Perspektiven aufgezeigt werden, die einen Rückgriff auf gewalttätige Handlungen nicht mehr notwendig erscheinen lassen.
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Bei dem Spiel "Komm mit" erfahren sich die Gruppenmitglieder sowohl in der Opfer- als auch in der Täterrolle. |
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"Wolf und Lamm" macht für Gruppenmitglieder erfahrbar, dass sie durch Zusammenhalt verhindern können, dass jemand aus ihrer Mitte zum "Opfer" wird.
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Ein gemeinschaftlich organisiertes Frühstück stärkt den Klassenzusammenhalt: |
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| Nach der Pause bewegen sich die Schülerinnen und Schüler "Zwischen zwei Polen" und kommen zu der Erkenntnis, dass die persönliche Einschätzung von Gewalt ganz unterschiedlich ausfallen kann. |
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Besonders wichtig ist an diesem Tag das anschließende Gespräch in der Gruppe, bei dem das eigene Verhalten verdeutlicht wird und das Erkennen und Beherrschen der aggressiven Impulse und Phantasien im Vordergrund steht. |
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Die Übung "Wenn du was erreichen willst" macht deutlich, dass man mit Freundlichkeit und Höflichkeit meist weiter kommt als mit Gewalt. | |
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Krönender Abschluss des Projekttages bildet der Baustein "Die Jäger und der Elefant" bei dem die Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, die Faszination zu erspüren, die von Gewalt ausgehen kann. Sie sollen erfahren, dass Gewalt in einer Gruppe "Spaß" machen kann und dass dass gemeinsame Erleben in der Gruppe Gewaltbereitschaft fördern bzw. steigern kann. | |
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05.02.2012 K. Bender
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