John Boyne   „Der Junge im gestreiften Pyjama“

 

 

Berlin 1942: Für den sechsjährigen Bruno bricht die Welt zusammen, als er von Berlin wegziehen muss. Seine Freunde, das tolle Haus mit dem Geländer, das man herunterrutschen kann – er muss alles zurücklassen. Angekommen im neuen Haus findet er keine anderen Kinder vor. Wäre da nicht der lange Zaun vor dem Haus, den er erkunden könnte.

"Der Junge im gestreiften Pyjama" erweckt den Anschein eines Kinderbuches. Nicht nur der Titel ist harmlos, sondern auch die Erzählweise zu Beginn. Auch der Klappentext auf der Rückseite hat keine tieferen Informationen.

Es ist eine ganz besondere Geschichte einer Freundschaft zwischen den zwei 9 jährigen Jungs Bruno und Schmuel.

Es handelt viel um die Juden, die damals im KZ leben mussten.

Bruno lernt Schmuel an einem Zaun kennen und sie treffen sich fast jeden Tag um über ihr Leben zu reden.

Das Ende jedoch nimmt eine traurige Wendung.

Dieses Buch ist eine sehr bewegende Geschichte und für jeden ein „muss“ zum lesen.

 

(Meiner Meinung nach ist es mal ein etwas anderes Buch über den 2. Weltkrieg. Man könnte es auch gut im Unterricht verwenden.)

 

September 2009, Isabell Schminke